Erst 1970 waren die Voraussetzungen gegeben, eine Gebirgsschützen-Kompanie in Neubeuern wieder zu gründen. Peter Prankl war es, der in selbstloser Weise und mit viel Idealismus für den Gedanken warb. Seinem Einsatz und der Aufgeschlossenheit der Einwohner Neubeuerns war es zu danken, dass sich am 21.8.1970 im damaligen Cafe Weinberg eine stattliche Anzahl Männer zusammenfand, um die Neubeurer Gebirgsschützen wieder ins Leben zu rufen.
Die Hauptmannschaft setzte sich zusammen aus Hauptmann Paul Obinger, Oberleutnant Peter Prankl, Leutnant Sebastian Schmid, Fähnrich Richard Schwarz, Zahlmeister Georg Winkler und Kompanieschreiber Sebastian Heibler.
Erhebliche Kosten verursachte die Ausrüstung und Einkleidung der Kompanie. Groß waren die Opferbereitschaft und der Idealismus der Kameraden, so dass am Patronatstag am 02.05.1971 in Flintsbach die Kompanie mit 30 Mann ausrücken konnte.
Die heutige Fahne ziert das Bild der Gnadenmutter. Es wurde von der Fahne des Dienstbotenvereins, der 1933 aufgelöst wurde, entnommen.